Pfadfinderarbeit mit Kontaktbeschränkungen und auf Abstand

Dieses Jahr war auch für uns Pfadfinder und unser Miteinander eine echte Herausforderung. Unsere Aktionen und Gruppenstunden, vor allem bei unseren Jüngsten der Meute, arbeiten an vielen Stellen mit Nähe und einem vertrauten Miteinander. Das alles ging plötzlich nicht mehr. Es mussten ganz neue Wege gegangen werden: „Online-Gruppenstunden, -Besprechungen und -Aktionen – So etwas gab es vorher nicht bei uns. Vor allem weil sich diese Art der Arbeit mit dem sehr traditionellen oder „altmodischen“ zu nennendem Umgang mit moderner Technik bei den Pfadfindern eigentlich nur schwierig vereinbaren lässt. Gerade dieser bewusste Verzicht auf Computer, Fernsehen und Handy macht unsere Arbeit und Aktionen ja aus. Diese Art der Pfadfinderarbeit ist zweifelsohne eine Erfahrung wert, jedoch wird sie kaum dauerhaften Bestand bei uns haben. Dafür sind „echte“ Gruppenstunden und Aktionen einfach zu schön.

Sippenstunden Sippe Rotmilan

Nach den Sommerferien hat unsere aktuell älteste Gruppe, die Sippe Rotmilan, ihre Gruppenstunden wieder aufgenommen. Um weiterhin die Abstandsbegrenzungen einzuhalten und um das gute Wetter zu nutzen, fanden unsere Gruppenstunden draußen statt. Unter anderem fand ein Zeltbau-Wettbewerb statt. Bei diesem Wettbewerb mussten die Mitglieder der Gruppe alleine ein Zelt aufbauen und das im Schnelligkeitswettkampf gegeneinander. Das war nicht nur eine gute Übung von Pfadfindertechnikgrundlagen, sondern der Wettbewerbscharakter hat es auch viel lustiger werden lassen. Am Ende standen drei Kohten auf der Rasenfläche des Kindergartens:

hier nur zwei von drei zu sehen

Verabschiedungsfeier Pastor Hölscher

Die letzte große Aktion bei uns fand anlässlich der Verabschiedung von Pastor Hölscher statt. Schon bevor wir von der Verabschiedungsfeier wussten war für den Samstagabend ein Spieleabend geplant. Denn eigentlich wäre an diesem Wochenende die alljährliche Herbstaktion auf unserem Bundeshof in Birkenfelde gewesen, die aber coronabedingt ausfallen musste. Einige Zeit vor dem Wochenende wurden wir dann noch gefragt, wir eine Nachtwache an der Friedenskirche halten könne, weil am Vortag schon einiges an Equipment und Technik für den Gottesdienst aufgebaut wurde. Einen so guten Grund mal wieder die Nacht bei den Pfadfindern durchzumachen, wollten sich ein paar von uns keinesfalls entgehen lassen. Auch weil dieses Jahr eh schon so viel ausgefallen ist. So bauten wir schon für unseren Spieleabend ein großes Zelt auf in welchem dann die „Nachtwächter“ die Nacht zwischen den Patrouillengängen am warmen Feuer mit Spielen, Keksen und Tee verbrachten.

Das alljährliche Verteilen des Friedenslichtes auf dem Weihnachtsmarkt fällt trotz Ausfall des Weihnachtsmarktes nicht aus. Eine alternative Veranstaltung zur Verteilung dieses wichtigen Symbols von Frieden und Verbundenheit mit Menschen auf der ganzen Erde ist schon in Planung. Nähere Informationen dazu folgen in Bälde.

Für nähere Informationen zu unserer Arbeit sehr gerne per E-Mail über mail@Stamm-Ratpert.de bei uns melden. Wir freuen uns!

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