Waldweihnacht 2018 – „Erprobt euch!“

Stammesbanner über Friedenslicht

Am 22.12. fand zum 41.Mal [nur einmal in der Geschichte des Stammes fand die Waldweihnacht an einem anderen Tag statt] unsere Waldweihnachtsfeier unter dem Motto „Erprobt euch“ statt. Das Vorbereitungsteam traf sich schon um 13Uhr, um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Nach der seit einigen Jahren im Stamm bestehenden Tradition wurde die Waldweihnacht um das Friedenslicht aus Bethlehem gefeiert, damit möchten wir symbolisch den Frieden in den Mittelpunkt dieser Feier stellen. Es wurden Kekse gebacken, die wir auf der Waldweihnachtsfeier gegen eine Spende für ein soziales Projektverteilen. Unsere Meute probte zum letzten Mal ihr Theaterstück und die Rotte Rotmilan gab ihren selbstgemachten Weihnachtsgeschenken den letzten Schliff. Die Rotmilane hatten sich im Werken mit Holz erprobt anlässlich des Mottos „Erprobt euch!“ und haben Holzrotmilane und weihnachtlich gefärbte Tannenzapfen gebaut. Um 17Uhr begannen unsere „Braumeister“ mit dem Kochen des Tschais. Tschai ist das Kultgetränk der Pfadfinder und darf bei größeren Aktionen nicht fehlen. Das genaue Tschairezept ist ein streng behütetes Geheimnis und selten ist ein Tschai exakt wie ein anderer weil viel Bauchgefühl zum Kochen dazugehört.

Um 19Uhr startet dann die Waldweihnachtsfeier nach einer kurzen Ansprache am Dietrich-Bonhoeffer-Haus mit einem Fackelmarsch zur „Muschel“ im Volksgarten [normalerweise geht unser Marsch bis zum SGV-Heim in Letmathe, aber aufgrund des schlechten Wetters wurde diese kürzere Ausweichstrecke gewählt]. Dort angekommen folgten nach einer Andacht zur Jahreslosung 2019 [Suche Frieden und jage ihm nach (Psalm 34,15)] von Ute die Beiträge der verschiedenen Gruppen zur Waldweihnacht. Zum Abschluss des offiziellen Teils der Waldweihnachtsfeier bekamen wir von Pastor Hölscher einen Segen ausgesprochen für unsere Pfadfinderarbeit im kommenden Jahr. Danach folgte der Ausschank von Tschai und selbstgebackenen Keksen.

Rotmialn aus Holz

Ein besonderer Anlass war die Waldweihnacht für die Rotte Rotmilan, welche in einer Feierstunde als Jungpfadfinder im Stamm Ratpert von ihrer Rottenführerin Dania aufgenommen wurden und ihr blaues Halstuch erhielten.

Nach der öffentlichen Waldweihnachtsfeier feierte noch ein Teil des Stammes im Jugendzentrum „Weiße Rose“ noch einige Stunden weiter bis um 3Uhr nachts auch der „harte Kern“ in die Schlafsäcke schlüpften. Am nächsten Morgen ging es (mit sehr viel Gemurre 😀 ) schon recht früh nach einem ausgiebigen Frühstück mit den letzten Aufräumarbeiten weiter.

Die Spende ging in diesem Jahr an ein großes Bauprojekt an unserem Bundeshof in Birkenfelde. Dort wird aktuell eine alte Scheune in eine Bundeshalle umgebaut. Nähere Informationen gibt es unter Bundeshalle.de.

– Fabian

Friedenslicht 2018 – „Frieden braucht Vielfalt!“

Aufnäher Friedenslich 2018 auf grünem Tuch

Am 16. Dezember machten wir uns aus Letmathe (und Solingen und Bochum) auf in den Dortmunder Norden. Dort feierten wir in der Kirche St.Joseph mit circa 800 anderen Pfadfindern aus allen Bünden aus der Umgebung von Dortmund einen Gottesdienst zur Ehre des (oberflächlich) bei uns vorherrschenden Frieden und als starkes Zeichen für die Friedensbewegung. Das Friedenslicht wird dann in der Kirche verteilt an die vielen „Boten des Friedens“, welche das Licht von dort in ihre Heimatgemeinden tragen, damit auch dort das Zeichen des Friedens sehen und mit zu sich nach Hause nehmen können, damit auch dort der Friede einzieht. In diesem Jahr feiert diese Aktion ihr 25-jähriges Bestehen für den Frieden in der Welt.

Laterne im Dunkel der Nacht

Die Friedenslichtaktion wurde zum ersten Mal im Jahre 1994 organisiert durch den ORF durchgeführt. Seitdem wird jedes Jahr in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem durch ein Kind aus Österreich ein Licht entzündet und von dort in die ganze Welt verteilt. Uns erreicht das Friedenslicht über einen Zwischenhalt in Wien, wo es von einer Delegation von Pfadfinder der großen deutschen Pfadfinderbünden abgeholt wird mit dem Zug.

Von Dortmund aus fuhren wir mit dem Licht nach Letmathe zurück, verteilten es dort in einigen kleineren Kapellen und brachten es während des Kolpingorchesters in die Friedenskirche. Die eigentliche Verteilaktion fand nach einer kurzen Friedensandacht von Pastor Hölscher und Pastor Niemeier mit Unterstützung des Posaunenchors Oestrich am Haus Letmathe statt.

Der Stamm Ratpert wünscht euch allen ein schönes und friedliches Weihnachtsfest im Kreise von Familie und Freunden!

          Fabian

Taufe in der Osternacht 2018

In der Osternacht 2018 wurde unser jüngsten Stammesmitglied im Alter von 9 Monaten in der Osternacht getauft. Der Stamm Ratpert wünscht dem Täufling und ihrer Familie alles Gute und Gottes Segen auf ihrem kommenden Lebensweg.

Ein Segen

Einen Mund, ein gutes Wort zu sprechen, zwei Hände, die zärtlich sind beim Handeln.
Zwei Ohren, die offen sind für Leises, ein Herz, das Platz hat für Liebe.
Zwei Augen, die sehen gut und böse, zwei Füße, den Weg nach Haus zu finden.
Einen Menschen, der dir wird zur Heimat, und Vertrauen, dass du geborgen bist.

Arnd Büssing (Schwerte)

HHL 2018 in Bonn

Am Wochenende vom 23.-25.02.2018 waren wir, die Rotte Rotmilan, auf dem Hermann Heißmann Lauf. Alles begann an einem ruhigen Freitagnachmittag, also er war ruhig bis wir in den Zug einstiegen. Jedenfalls fing da alles an. Nach einer langen und ehrlich gesagt ziemlich öden Zugfahrt kamen wir dann endlich in Bonn an. Es gab leckeres Curry und nach einem anstrengenden Tag lagen früh im Bett bzw. eigentlich ja auf der Iso.

Der Tag des HHLs begann mit einer Andacht, einem leckeren Frühstück und einer kleinen Einführung in den Tag. Danach nahm uns der Stationsleiter von Station Z, wer hätte es gedacht, zu Station Z mit. Wir haben uns zwar ein- oder zweimal etwas verlaufen, aber trotzdem sind wir pünktlich an Station Z angekommen. Als wir dann zwischen Liedern und Feuermachen wählen konnten, war unsere Entscheidung eindeutig – wir wollen Pfannekuchen machen. Nach einer kleinen Toffifee – „Aktion“ ging es dann zu Station A. An der Station A wollten wir religiöse Fragen beantworten, statt einer Kothe aufzubauen. Nach der Pfadfindergeschichte an Station B mussten wir dann aber doch bei A eine Kothe bauen.

Jedoch haben aufgrund unseres Altersdurchschnitt von 12,75 Jahren einen Welpenbonus bekommen, weswegen wir nur eine Lok aufbauen mussten. Nach einer Rutschpartie auf einer großen Eisfläche waren wir aber am Ende doch noch zur vereinbarten Uhrzeit da. Nach dem Bunten Abend schliefen wir alle schnell in unseren Schlafsäcken ein.

Am nächsten Morgen mussten wir aber leider früh aus den Federn, um den Zug zu bekommen. Für eine Siegerehrung war natürlich aber noch genug Zeit. Unsere Rotte belegte den 3.Platz. Müde kamen wir nach einer wieder langen Zugfahrt endlich am Nachmittag wieder in Letmathe an.

– Rotte Rotmilan