Sommergroßfahrt 2019 auf die Mecklenburgische Seenplatte

Gruppenbild SoFa 19 vor Bundestag

Die Sommerfahrt begann schon mit einem Schrecken/ Problem, weil Jerrys Zug nach Dortmund nicht pünktlich angekommen ist und er deswegen unsere ICE-Verbindung von Dortmund nach Berlin verpasste. Trotz unseres Versuches unseren Zug noch einen Moment aufzuhalten, musste Jerry einen Zug später nehmen, was bedeutet er ist erst 2 Stunden später als der Rest unserer Gruppe in Mirow bei unseren Kanuverleiher angekommen.

Am Sonntag erhielten wir unsere Kanus, Wasserwanderausrüstung und eine kleine Einweisung ins Kanadier fahren. Da Jerry und Fabian schon mehrfach Kanutouren gemacht haben wurde die Beiden kurzer Hand zu den Kapitänen/Steuermännern unserer beiden Kanus bestimmt. So konnten unsere Kanuneulinge sich in den normalen Paddelbewegungsablauf eingewöhnen bevor sie sich auch noch aufs Steuer konzentrieren mussten.

Da auf dieser Tour Moritz und Fabian Hängematten dabei hatten wurde bei der Ankunft an den Lagerplätzen immer zuerst nach passenden Bäumen für die Hängematten zum aufhängen gesucht. Sehr schnell kam das Gefühl auf, dass die Hängematte von Fabian zum „Allgemeingut“ der Sippe Rotmilan erklärt wurde, weswegen die Hängematte abwechselnd von Amelie, Luca und Fabian genutzt.

Auf einem Campingplatz bei Wesenberg haben wir dann abends noch eine Gruppe von Pfadfindern aus Baden getroffen, die ebenfalls auf diesen Campingplatz übernachtet haben. Das besondere an dieser Gruppe war, dass sie aus einem super kleinen Bund kommen, der nur aus insgesamt 3 Stämmen besteht und nur 100 Mitglieder im ganzen Bund hat. Mit einigen Leitern dieser Gruppe haben wir dann noch bis zur vollständigen Dunkelheit gesungen und haben uns noch weit darüber hinaus über die Pfadfinderarbeit und das Fahrtenleben unterhalten.

Zum Abschluss unserer Tour haben wir noch ein paar Stunden Berlin unsicher gemacht.

– Fabian

Pfingstfahrt 2019 im Teutoburger Wald

Am Wochenende des 07. bis 10. Juni 2019 ging es für eine bunt gemischte Gruppe aus dem ganzen Gau, also aus Recklinghausen, Wattenscheid und Letmathe, mit dem Zug in Richtung Rheine an der nördlichen Grenze von Nordrhein-Westfalen. Bei uns im Gau ist es zur Tradition geworden alle paar Jahre Pfingsten auch Fahrt zu gehen, dabei machen wir uns dann entweder zu Fuß oder mit Kanus auf dem Weg durch NRW. Dieses Mal war eine Gruppe aus fast 30 Pfadfindern aus den drei Gruppierungen zusammen unterwegs.

Am Freitag ging es bei strahlendem Sonnenschein vom Schwerter Bahnhof mit dem Zug durch nach Rheine, wo die Gruppe aus Letmathe auf die Teilnehmer aus den anderen Stämmen getroffen traf. Nachdem Rheine die Lebensmittel für die erste Teilstrecke auf alle Mitfahrer verteilt wurden und sich alle umfassend begrüßt hatten, ging es bei immer noch strahlendem Sonnenschein los in Richtung Tecklenburg, dem Endziel unserer Tour. Leider schwang das Wetter im Laufe des Abends aber sehr stark um hinzu Starkregen und (Sturm-)Böen, sodass wir uns zwischenzeitlich in Regenponchos und Schutzhüllen für unsere Wanderrucksäcke einpacken mussten. Glücklicherweise kam als wir an unserem angedachten Lagerplatz für Freitagabend angekommen waren, die Sonne wieder raus für einige sonnige Stunden am Abend. Ankommen am Lagerplatz heißt natürlich erstmal durchatmen vom Wandern, aber auch das Aufteilen auf die drei großen „Arbeitsbereiche“, die vor dem Schlafen gehen noch erfüllt werden müssen, dass sind zum einen das Aufbauen unserer Zelte für die Nacht und zum anderen Essen vorbereiten und Wasser holen für das Abendessen. Als wir schon einige Zeit auf dem Lagerplatz waren kam die „Schreckensnachricht“, dass wir uns in einem Eichenwald befinden, der sehr stark von Eichenprozessionsspinnern befallen war. [Dieses Raupenproblem begleitete die ganze Gruppe in Gedanken von da an bis zum Ende der Fahrt.] Der nette Bauer, bei dem wir schon unsere Wasserflaschen auffüllen durften, erlaubte uns bei ihm in einer Scheune unterzukommen. So bekamen wir spät am Freitagabend noch einen sicheren Schlafplatz für die Nacht.

Am Samstagmorgen verließ uns leider schon ein Teil der Gruppe aus gesundheitlichen Gründen, alle waren noch wenig bis gar nicht fahrtenerfahren, hatten sich deswegen überschätzt und waren körperlich nicht mehr in der Lage weiter an der Fahrt teilzunehmen. So ging unsere Gruppe von da an mit nur noch 20 Personen weiter. Am Samstag merkte man wie die Gruppe, die sich zum Teil erst seit einem Tag kannte, langsam richtig eng zusammenwuchs und bei den Sipplingen erste Kontakte über die Grenzen des eigenen Stammes hinaus geknüpft wurden. Samstagnachmittag kamen wir dann (endlich) im richtigen Waldgebiet an, dass uns für den Rest der Fahrt begleiten sollte und für die erschöpften Wanderern immer wieder ein Quell der Motivation war, weil die Schwere des Rucksacks endlich vom Waldboden abgefedert werden konnte und somit die Knie Entlastung erfahren konnten. Samstagabend fanden wir bei einer Jagdhütte einen sicheren, eichenprozessionsspinnerfreien [das war der Gruppe nach den Erlebnissen des Vortages besonders wichtig 😉 ] Lagerplatz mit kleiner Feuerstelle, an dem nach der Abendandacht, die auch auf Fahrt nie fehlen darf, der Tag mit Gesang und Gitarrenspiel ausklingen konnte.

Sonntag war mit Abstand der hügeligste Tag der Fahrt, es ging morgens ins Tal runter zum Flaschen-auffüllen und waschen(!) an einer öffentlichen Wasserstelle, wo wir dann auch unser Frühstück im Sonnenschein einnehmen konnten, und danach ging es wieder auf dem nächsten Berg rauf, um wieder auf unsere eigentliche Strecke zurückzukehren. So ging es den ganzen Tag weiter… Davon lässt sich eine Pfadfindergruppe aber natürlich nicht unterkriegen und so wurde während des Wanderns vielleicht etwas schief, aber dafür umso lauter alte Pfadfinderlieder geschmettert.

Montag begaben wir uns nach einem kleinen Abschlussgottesdienst in der Nähe von Tecklenburg auf den Rückweg nach Hause.

Das inoffizielle Motto der Fahrt wurde: „Eins kann uns keiner nehmen und das ist die pure Lust am Leben“, welches immer angestimmt wurde, wenn die Berge mal wieder zu steil anstiegen oder die Motivation bei den Jüngeren zu schwinden schien.

Die Fahrtenleitung möchte sich an dieser Stelle bei allen Teilnehmern bedanken, ohne die diese Tour nicht ansatzweise so schön gewesen wäre.

– Fabian

HHL 2018 in Bonn

Am Wochenende vom 23.-25.02.2018 waren wir, die Rotte Rotmilan, auf dem Hermann Heißmann Lauf. Alles begann an einem ruhigen Freitagnachmittag, also er war ruhig bis wir in den Zug einstiegen. Jedenfalls fing da alles an. Nach einer langen und ehrlich gesagt ziemlich öden Zugfahrt kamen wir dann endlich in Bonn an. Es gab leckeres Curry und nach einem anstrengenden Tag lagen früh im Bett bzw. eigentlich ja auf der Iso.

Der Tag des HHLs begann mit einer Andacht, einem leckeren Frühstück und einer kleinen Einführung in den Tag. Danach nahm uns der Stationsleiter von Station Z, wer hätte es gedacht, zu Station Z mit. Wir haben uns zwar ein- oder zweimal etwas verlaufen, aber trotzdem sind wir pünktlich an Station Z angekommen. Als wir dann zwischen Liedern und Feuermachen wählen konnten, war unsere Entscheidung eindeutig – wir wollen Pfannekuchen machen. Nach einer kleinen Toffifee – „Aktion“ ging es dann zu Station A. An der Station A wollten wir religiöse Fragen beantworten, statt einer Kothe aufzubauen. Nach der Pfadfindergeschichte an Station B mussten wir dann aber doch bei A eine Kothe bauen.

Jedoch haben aufgrund unseres Altersdurchschnitt von 12,75 Jahren einen Welpenbonus bekommen, weswegen wir nur eine Lok aufbauen mussten. Nach einer Rutschpartie auf einer großen Eisfläche waren wir aber am Ende doch noch zur vereinbarten Uhrzeit da. Nach dem Bunten Abend schliefen wir alle schnell in unseren Schlafsäcken ein.

Am nächsten Morgen mussten wir aber leider früh aus den Federn, um den Zug zu bekommen. Für eine Siegerehrung war natürlich aber noch genug Zeit. Unsere Rotte belegte den 3.Platz. Müde kamen wir nach einer wieder langen Zugfahrt endlich am Nachmittag wieder in Letmathe an.

– Rotte Rotmilan

Sommerfahrt 2017

Die ursprünglich mal als Großfahrt mit dem ganzen Gau nach Frankreich geplante Tour ist erst aufgrund mangelnder Teilnehmer aus den anderen Gruppierungen des Gaus eine Stammesfahrt geworden und wurde dann auch noch räumlich in den Süden von Deutschland verschoben. Sodass letztendlich „3 Luchse, 1 Waschbär und ein 1 Fuchs“ aus Letmathe aufgebrochen sind die Dunkelheit des Schwarzwaldes mit ein bisschen Pfadfinderleben zu erhellen 😉 Vor Ort wanderten wir in 5 Tagen vom Schluchsee nach Freiburg im Breisgau. Am Titisee haben wir uns einen Pausentag „gegönnt“ dem wir mit Schwimmen, Vorräte einkaufen, Karten spielen und sonnen verbracht haben. Nachdem die Fahrtenwoche mit herrlichstem Wetter gestartet ist, endete sie mit dem genauen Gegenteil, weswegen unser geplanter Aufenthalt in Freiburg im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen ist. Dank eines netten Mitarbeiters der Deutschen Bahn haben wir gerade noch rechtzeitig den letzten Zug aus Freiburg für einige Tage bekommen, welche danach aufgrund des Unwetters und den Schäden davon ausfielen.

– Fabian