Fastenzeit 2020

Hallo zusammen,

am Aschermittwoch startet die Fastenzeit als Vorbereitung auf das Osterfest im Christentum, welches in der Osternacht sein Höhepunkt hat. In der Fastenzeit soll bewusst auf etwas verzichtet werden. Die meisten verzichten auf Süßkram oder andere Genussmittel wie Kaffee.

Fastet ihr dieses Jahr auch etwas? Schreibt es doch gerne als Kommentar unter diesen Beitrag.

Gut Pfad
Scholle

Landesmarkthing 2019

Vom 11. bis 13. Oktober fand in unserem Landesmarkheim Jung-Stilling in Altena unser Landesmarkthing statt. Dies ist unsere Jahreshauptversammlung auf Landesmarkebene, dafür kamen insgesamt 20 Führungskräfte unserer Landesmark aus ganz NRW zusammen, um über das vergangene Jahr zu reflektieren und das kommende (und zum Teil sogar das übernächste) Jahr zu planen. Außerdem besprachen wir das im nächsten Monat kommende Thing auf Bundesebene.

– Fabian

Sommergroßfahrt 2019 auf die Mecklenburgische Seenplatte

Gruppenbild SoFa 19 vor Bundestag

Die Sommerfahrt begann schon mit einem Schrecken/ Problem, weil Jerrys Zug nach Dortmund nicht pünktlich angekommen ist und er deswegen unsere ICE-Verbindung von Dortmund nach Berlin verpasste. Trotz unseres Versuches unseren Zug noch einen Moment aufzuhalten, musste Jerry einen Zug später nehmen, was bedeutet er ist erst 2 Stunden später als der Rest unserer Gruppe in Mirow bei unseren Kanuverleiher angekommen.

Am Sonntag erhielten wir unsere Kanus, Wasserwanderausrüstung und eine kleine Einweisung ins Kanadier fahren. Da Jerry und Fabian schon mehrfach Kanutouren gemacht haben wurde die Beiden kurzer Hand zu den Kapitänen/Steuermännern unserer beiden Kanus bestimmt. So konnten unsere Kanuneulinge sich in den normalen Paddelbewegungsablauf eingewöhnen bevor sie sich auch noch aufs Steuer konzentrieren mussten.

Da auf dieser Tour Moritz und Fabian Hängematten dabei hatten wurde bei der Ankunft an den Lagerplätzen immer zuerst nach passenden Bäumen für die Hängematten zum aufhängen gesucht. Sehr schnell kam das Gefühl auf, dass die Hängematte von Fabian zum „Allgemeingut“ der Sippe Rotmilan erklärt wurde, weswegen die Hängematte abwechselnd von Amelie, Luca und Fabian genutzt.

Auf einem Campingplatz bei Wesenberg haben wir dann abends noch eine Gruppe von Pfadfindern aus Baden getroffen, die ebenfalls auf diesen Campingplatz übernachtet haben. Das besondere an dieser Gruppe war, dass sie aus einem super kleinen Bund kommen, der nur aus insgesamt 3 Stämmen besteht und nur 100 Mitglieder im ganzen Bund hat. Mit einigen Leitern dieser Gruppe haben wir dann noch bis zur vollständigen Dunkelheit gesungen und haben uns noch weit darüber hinaus über die Pfadfinderarbeit und das Fahrtenleben unterhalten.

Zum Abschluss unserer Tour haben wir noch ein paar Stunden Berlin unsicher gemacht.

– Fabian

Pfingstfahrt 2019 im Teutoburger Wald

Am Wochenende des 07. bis 10. Juni 2019 ging es für eine bunt gemischte Gruppe aus dem ganzen Gau, also aus Recklinghausen, Wattenscheid und Letmathe, mit dem Zug in Richtung Rheine an der nördlichen Grenze von Nordrhein-Westfalen. Bei uns im Gau ist es zur Tradition geworden alle paar Jahre Pfingsten auch Fahrt zu gehen, dabei machen wir uns dann entweder zu Fuß oder mit Kanus auf dem Weg durch NRW. Dieses Mal war eine Gruppe aus fast 30 Pfadfindern aus den drei Gruppierungen zusammen unterwegs.

Am Freitag ging es bei strahlendem Sonnenschein vom Schwerter Bahnhof mit dem Zug durch nach Rheine, wo die Gruppe aus Letmathe auf die Teilnehmer aus den anderen Stämmen getroffen traf. Nachdem Rheine die Lebensmittel für die erste Teilstrecke auf alle Mitfahrer verteilt wurden und sich alle umfassend begrüßt hatten, ging es bei immer noch strahlendem Sonnenschein los in Richtung Tecklenburg, dem Endziel unserer Tour. Leider schwang das Wetter im Laufe des Abends aber sehr stark um hinzu Starkregen und (Sturm-)Böen, sodass wir uns zwischenzeitlich in Regenponchos und Schutzhüllen für unsere Wanderrucksäcke einpacken mussten. Glücklicherweise kam als wir an unserem angedachten Lagerplatz für Freitagabend angekommen waren, die Sonne wieder raus für einige sonnige Stunden am Abend. Ankommen am Lagerplatz heißt natürlich erstmal durchatmen vom Wandern, aber auch das Aufteilen auf die drei großen „Arbeitsbereiche“, die vor dem Schlafen gehen noch erfüllt werden müssen, dass sind zum einen das Aufbauen unserer Zelte für die Nacht und zum anderen Essen vorbereiten und Wasser holen für das Abendessen. Als wir schon einige Zeit auf dem Lagerplatz waren kam die „Schreckensnachricht“, dass wir uns in einem Eichenwald befinden, der sehr stark von Eichenprozessionsspinnern befallen war. [Dieses Raupenproblem begleitete die ganze Gruppe in Gedanken von da an bis zum Ende der Fahrt.] Der nette Bauer, bei dem wir schon unsere Wasserflaschen auffüllen durften, erlaubte uns bei ihm in einer Scheune unterzukommen. So bekamen wir spät am Freitagabend noch einen sicheren Schlafplatz für die Nacht.

Am Samstagmorgen verließ uns leider schon ein Teil der Gruppe aus gesundheitlichen Gründen, alle waren noch wenig bis gar nicht fahrtenerfahren, hatten sich deswegen überschätzt und waren körperlich nicht mehr in der Lage weiter an der Fahrt teilzunehmen. So ging unsere Gruppe von da an mit nur noch 20 Personen weiter. Am Samstag merkte man wie die Gruppe, die sich zum Teil erst seit einem Tag kannte, langsam richtig eng zusammenwuchs und bei den Sipplingen erste Kontakte über die Grenzen des eigenen Stammes hinaus geknüpft wurden. Samstagnachmittag kamen wir dann (endlich) im richtigen Waldgebiet an, dass uns für den Rest der Fahrt begleiten sollte und für die erschöpften Wanderern immer wieder ein Quell der Motivation war, weil die Schwere des Rucksacks endlich vom Waldboden abgefedert werden konnte und somit die Knie Entlastung erfahren konnten. Samstagabend fanden wir bei einer Jagdhütte einen sicheren, eichenprozessionsspinnerfreien [das war der Gruppe nach den Erlebnissen des Vortages besonders wichtig 😉 ] Lagerplatz mit kleiner Feuerstelle, an dem nach der Abendandacht, die auch auf Fahrt nie fehlen darf, der Tag mit Gesang und Gitarrenspiel ausklingen konnte.

Sonntag war mit Abstand der hügeligste Tag der Fahrt, es ging morgens ins Tal runter zum Flaschen-auffüllen und waschen(!) an einer öffentlichen Wasserstelle, wo wir dann auch unser Frühstück im Sonnenschein einnehmen konnten, und danach ging es wieder auf dem nächsten Berg rauf, um wieder auf unsere eigentliche Strecke zurückzukehren. So ging es den ganzen Tag weiter… Davon lässt sich eine Pfadfindergruppe aber natürlich nicht unterkriegen und so wurde während des Wanderns vielleicht etwas schief, aber dafür umso lauter alte Pfadfinderlieder geschmettert.

Montag begaben wir uns nach einem kleinen Abschlussgottesdienst in der Nähe von Tecklenburg auf den Rückweg nach Hause.

Das inoffizielle Motto der Fahrt wurde: „Eins kann uns keiner nehmen und das ist die pure Lust am Leben“, welches immer angestimmt wurde, wenn die Berge mal wieder zu steil anstiegen oder die Motivation bei den Jüngeren zu schwinden schien.

Die Fahrtenleitung möchte sich an dieser Stelle bei allen Teilnehmern bedanken, ohne die diese Tour nicht ansatzweise so schön gewesen wäre.

– Fabian

Waldweihnacht 2018 – „Erprobt euch!“

Stammesbanner über Friedenslicht

Am 22.12. fand zum 41.Mal [nur einmal in der Geschichte des Stammes fand die Waldweihnacht an einem anderen Tag statt] unsere Waldweihnachtsfeier unter dem Motto „Erprobt euch“ statt. Das Vorbereitungsteam traf sich schon um 13Uhr, um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Nach der seit einigen Jahren im Stamm bestehenden Tradition wurde die Waldweihnacht um das Friedenslicht aus Bethlehem gefeiert, damit möchten wir symbolisch den Frieden in den Mittelpunkt dieser Feier stellen. Es wurden Kekse gebacken, die wir auf der Waldweihnachtsfeier gegen eine Spende für ein soziales Projektverteilen. Unsere Meute probte zum letzten Mal ihr Theaterstück und die Rotte Rotmilan gab ihren selbstgemachten Weihnachtsgeschenken den letzten Schliff. Die Rotmilane hatten sich im Werken mit Holz erprobt anlässlich des Mottos „Erprobt euch!“ und haben Holzrotmilane und weihnachtlich gefärbte Tannenzapfen gebaut. Um 17Uhr begannen unsere „Braumeister“ mit dem Kochen des Tschais. Tschai ist das Kultgetränk der Pfadfinder und darf bei größeren Aktionen nicht fehlen. Das genaue Tschairezept ist ein streng behütetes Geheimnis und selten ist ein Tschai exakt wie ein anderer weil viel Bauchgefühl zum Kochen dazugehört.

Um 19Uhr startet dann die Waldweihnachtsfeier nach einer kurzen Ansprache am Dietrich-Bonhoeffer-Haus mit einem Fackelmarsch zur „Muschel“ im Volksgarten [normalerweise geht unser Marsch bis zum SGV-Heim in Letmathe, aber aufgrund des schlechten Wetters wurde diese kürzere Ausweichstrecke gewählt]. Dort angekommen folgten nach einer Andacht zur Jahreslosung 2019 [Suche Frieden und jage ihm nach (Psalm 34,15)] von Ute die Beiträge der verschiedenen Gruppen zur Waldweihnacht. Zum Abschluss des offiziellen Teils der Waldweihnachtsfeier bekamen wir von Pastor Hölscher einen Segen ausgesprochen für unsere Pfadfinderarbeit im kommenden Jahr. Danach folgte der Ausschank von Tschai und selbstgebackenen Keksen.

Rotmialn aus Holz

Ein besonderer Anlass war die Waldweihnacht für die Rotte Rotmilan, welche in einer Feierstunde als Jungpfadfinder im Stamm Ratpert von ihrer Rottenführerin Dania aufgenommen wurden und ihr blaues Halstuch erhielten.

Nach der öffentlichen Waldweihnachtsfeier feierte noch ein Teil des Stammes im Jugendzentrum „Weiße Rose“ noch einige Stunden weiter bis um 3Uhr nachts auch der „harte Kern“ in die Schlafsäcke schlüpften. Am nächsten Morgen ging es (mit sehr viel Gemurre 😀 ) schon recht früh nach einem ausgiebigen Frühstück mit den letzten Aufräumarbeiten weiter.

Die Spende ging in diesem Jahr an ein großes Bauprojekt an unserem Bundeshof in Birkenfelde. Dort wird aktuell eine alte Scheune in eine Bundeshalle umgebaut. Nähere Informationen gibt es unter Bundeshalle.de.

– Fabian

Friedenslicht 2018 – „Frieden braucht Vielfalt!“

Aufnäher Friedenslich 2018 auf grünem Tuch

Am 16. Dezember machten wir uns aus Letmathe (und Solingen und Bochum) auf in den Dortmunder Norden. Dort feierten wir in der Kirche St.Joseph mit circa 800 anderen Pfadfindern aus allen Bünden aus der Umgebung von Dortmund einen Gottesdienst zur Ehre des (oberflächlich) bei uns vorherrschenden Frieden und als starkes Zeichen für die Friedensbewegung. Das Friedenslicht wird dann in der Kirche verteilt an die vielen „Boten des Friedens“, welche das Licht von dort in ihre Heimatgemeinden tragen, damit auch dort das Zeichen des Friedens sehen und mit zu sich nach Hause nehmen können, damit auch dort der Friede einzieht. In diesem Jahr feiert diese Aktion ihr 25-jähriges Bestehen für den Frieden in der Welt.

Laterne im Dunkel der Nacht

Die Friedenslichtaktion wurde zum ersten Mal im Jahre 1994 organisiert durch den ORF durchgeführt. Seitdem wird jedes Jahr in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem durch ein Kind aus Österreich ein Licht entzündet und von dort in die ganze Welt verteilt. Uns erreicht das Friedenslicht über einen Zwischenhalt in Wien, wo es von einer Delegation von Pfadfinder der großen deutschen Pfadfinderbünden abgeholt wird mit dem Zug.

Von Dortmund aus fuhren wir mit dem Licht nach Letmathe zurück, verteilten es dort in einigen kleineren Kapellen und brachten es während des Kolpingorchesters in die Friedenskirche. Die eigentliche Verteilaktion fand nach einer kurzen Friedensandacht von Pastor Hölscher und Pastor Niemeier mit Unterstützung des Posaunenchors Oestrich am Haus Letmathe statt.

Der Stamm Ratpert wünscht euch allen ein schönes und friedliches Weihnachtsfest im Kreise von Familie und Freunden!

          Fabian

Pfingstlager 2018

„Wer sind wir?“ – Landesmarkpfingstlager vom 19.05.-25.05.2019

Aufnäher PfiLa 2018

Am Samstag stand tagsüber für uns alle das von Jerry organisierte Gildenprogramm [quasi Workshops] mit Möglichkeit zur Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse, der Erstellung von Freundschaftsbändchen, Henna-Tattoos und den Bau von Lagerbauten, wie dem Gemeinschaftszelt und dem Lagertor. Die inoffizielle aber wie immer bestbesuchte Gilde war das Sonnen auf der Lagerwiese. 😀

Samstagabend stand ein für Pfadfinderlager extrem unüblicher Programmpunkt auf dem Plan: Das Schauen des Kinderfilms „Alles steht Kopf“. Selbstverständlich haben wir den Film nicht nur zum puren Vergnügen oder zum Zeitrumkriegen geschaut, sondern das Schauen des Filmes war die Vorbereitung für das Programm am Sonntagmorgen.

Sonntagmorgen wurde, aufgeteilt in die verschiedenen Stände, über den Inhalt des Filmes, über die Intention für ältere Zuschauer gesprochen, danach folgte eine Debatte über den generellen Medieneinsatz auf Pfadfinderaktionen, z.B. zur Veranschaulichung des Lagermottos oder wie in diesem Fall zur Vorbereitung auf die Beschäftigung mit einem bestimmten Thema. Den Rest des Sonntags nahm dann ein spannender Postenlauf in Beschlag.

Am Sonntag fanden zwei sehr besondere Ereignisse statt: Die Aufnahme von Alex und Rahel in den Stand des Kreuzpfadfinders und die Aufnahme/Bestätigung der Siedlung Maria Sybilla Meriam als Stamm. Alex war für viele Jahre unsere Stammesführerin und ist mittlerweile schon seit einigen Jahren unsere Gauführerin und Rahel aus dem Stamm Martin Bucer aus Bonn ist dort ebenfalls in der Gauführung tätig. Mit ihrer Kreuzpfadfinderaufnahme verpflichten sich die beiden zum „Lebenspfadfindertum“. Wenn sich eine neue „Ortsgruppe“ in der CPD gründet fängt diese als Neuanfang an und durch die Erfüllung von verschiedenen Aufgaben und „Auflagen“ wird aus diesem Neunanfang erst eine Siedlung und dann irgendwann ein Stamm. Der Stamm Maria Sybilla Merian ist im Gau Egge-Osning tätig und kommt aus Münster. Beide Aufnahmen waren sehr schön vorbereitet mit Texten, Erzählungen und Bildern.

Montagmorgen lag eine allgemeine Aufbruchsstimmung in der Luft. Die einen mussten schon wieder nach Hause fahren und die anderen starteten am Montag zum Hajk oder Späherlauf bis Mittwochnachmittag. Der Späherlauf wird von Spähernanwärtern durchgeführt und beinhaltet, meist im Rahmen einer Wanderung, Zeit zur Selbstfindung und Reflexion des eigenen (Pfadfinder-)lebens anhand einiger spezifischer Leitfragen.

Neben diesem Programm für alle Lagerteilnehmer gab es noch einige Aufnahmen und Feierstunden im Kreise des Gaus auf dem Pfingstlager. Am Samstagabend wurden Jerry und Fabian durch die Gauführer Alex und Simon in den Stand des Spähers erhoben. Dazu hat Simon vor der Aufnahme in einer Andacht das „Späher sein“ allen Anwesenden nochmal vor Augen geführt und danach verlas er die entsprechende Stelle aus unserer Bundesordnung um Späher. Bei der Späheraufnahme legen die Späheranwärter das Späherversprechen ab und erhalten die Spähernadel. Am Mittwoch wurde dann, nach ihrem Späherlauf, Maike, die schon seit vielen Jahren bei uns im Stamm tätig ist und vor kurzem auch die Leitung unserer Meute übernommen hat, ebenfalls in den Stand des Spähers erhoben.

Der Stamm Ratpert gratuliert allen zu ihrer Aufnahme und wünscht eine weiterhin schöne und spannende Zeit bei den Pfadfindern.

 

  • Fabian

Osterschulungen 2018

Traditionell finden bei uns in der Landesmark in der Woche vor Ostern eine Schulungswoche statt. Auf dieser Schulungswoche werden unsere Leitungskräfte für ihr Amt geschult. Die Schulungen sind Stammesführer, Sippenführer, Akela (Meutenführer) und Meutenhelfer unterteilt, dabei gibt es Module, die in alle unseren Schulungen eine wichtige Rolle spielen, wie eine ganztägige Präventionsschulung und Einheiten über rechtliche Besonderheiten als Gruppenleiter von Kinder- und Jugendgruppen.

Dieses Jahr besuchten zwei Mitglieder aus unserem Stamm den Akelakurs, um auf ihre Arbeit in der Leitung unserem Meute Turmfalke gewappnet zu sein, um diese nach den Grundsätzen des Dschungelbuchs (und der Grundsätze der Pfadfinderarbeit) zu führen. Der Sippenführerkurs wurde von einem Stammesmitglied besucht als Vorbereitung auf seine Aufgabe in unserer Sippe Rotmilan. Der Stammesführerkurs wurde jetzt (nachträglich) von unserem Stammesführer besucht, sodass die Stammesführung nun endlich vollständig für ihr Amt geschult ist.

– Fabian

 

Taufe in der Osternacht 2018

In der Osternacht 2018 wurde unser jüngsten Stammesmitglied im Alter von 9 Monaten in der Osternacht getauft. Der Stamm Ratpert wünscht dem Täufling und ihrer Familie alles Gute und Gottes Segen auf ihrem kommenden Lebensweg.

Ein Segen

Einen Mund, ein gutes Wort zu sprechen, zwei Hände, die zärtlich sind beim Handeln.
Zwei Ohren, die offen sind für Leises, ein Herz, das Platz hat für Liebe.
Zwei Augen, die sehen gut und böse, zwei Füße, den Weg nach Haus zu finden.
Einen Menschen, der dir wird zur Heimat, und Vertrauen, dass du geborgen bist.

Arnd Büssing (Schwerte)

HHL 2018 in Bonn

Am Wochenende vom 23.-25.02.2018 waren wir, die Rotte Rotmilan, auf dem Hermann Heißmann Lauf. Alles begann an einem ruhigen Freitagnachmittag, also er war ruhig bis wir in den Zug einstiegen. Jedenfalls fing da alles an. Nach einer langen und ehrlich gesagt ziemlich öden Zugfahrt kamen wir dann endlich in Bonn an. Es gab leckeres Curry und nach einem anstrengenden Tag lagen früh im Bett bzw. eigentlich ja auf der Iso.

Der Tag des HHLs begann mit einer Andacht, einem leckeren Frühstück und einer kleinen Einführung in den Tag. Danach nahm uns der Stationsleiter von Station Z, wer hätte es gedacht, zu Station Z mit. Wir haben uns zwar ein- oder zweimal etwas verlaufen, aber trotzdem sind wir pünktlich an Station Z angekommen. Als wir dann zwischen Liedern und Feuermachen wählen konnten, war unsere Entscheidung eindeutig – wir wollen Pfannekuchen machen. Nach einer kleinen Toffifee – „Aktion“ ging es dann zu Station A. An der Station A wollten wir religiöse Fragen beantworten, statt einer Kothe aufzubauen. Nach der Pfadfindergeschichte an Station B mussten wir dann aber doch bei A eine Kothe bauen.

Jedoch haben aufgrund unseres Altersdurchschnitt von 12,75 Jahren einen Welpenbonus bekommen, weswegen wir nur eine Lok aufbauen mussten. Nach einer Rutschpartie auf einer großen Eisfläche waren wir aber am Ende doch noch zur vereinbarten Uhrzeit da. Nach dem Bunten Abend schliefen wir alle schnell in unseren Schlafsäcken ein.

Am nächsten Morgen mussten wir aber leider früh aus den Federn, um den Zug zu bekommen. Für eine Siegerehrung war natürlich aber noch genug Zeit. Unsere Rotte belegte den 3.Platz. Müde kamen wir nach einer wieder langen Zugfahrt endlich am Nachmittag wieder in Letmathe an.

– Rotte Rotmilan